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<rss version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description></description><title>Hong Kong Barefoot</title><generator>Tumblr (3.0; @hongkongbarefoot)</generator><link>http://hongkongbarefoot.com/</link><item><title>Vielen Dank, dass Sie sich für uns entschieden haben.</title><description>&lt;p&gt;Irgendwie hat das alles länger gedauert mit unserem Abschlussartikel, aber vielleicht liegt der Feed ja noch bei einigen von euch im Feedreader rum. Dann seit ihr unter den wenigen glücklichen, die unsere letzten Gedanken über unsere Reise lesen dürfen, bevor das Blog für immer in den ewigen Jagdgründen des Pixeluniversums landet. Die Domain ist zum 08.08.2009 gekündigt, aber bis dahin versuche ich mich davor zurück zuhalten das Blog zu löschen, weil eigentlich sind es ja schöne Erinnerungen. Aber ich bin nicht so der Typ, der sich ewig in Gedanken an die Vergangenheit schwälgt, deswegen habe ich auch meine letzten Hong Kong Dollar verkauft.Oft wird man ja gefragt: Wie war’s? Eigentlich hatten wir gedacht mit dem Blog dieser Frage vorzubeugen, aber sie kam natürlich doch. Meistens haben wir sie mit “ziemlich heiß” beantwortet. Es ist auch schwer die Reise in wenigen Sätzen zu beschreiben, weil Hong Kong so unterschiedlich ist. Vom Fake-Uhrenverkäufer zum Edel-Hotel sind es nur wenige Meter. Kowloon ist so voll, immer viel los, jeder immer beschäftigt und scheint immer gehetzt. Das Umland aber zählt zum Wanderparadies mit über 70km Wanderwege.&lt;br id="ya4s"/&gt;Was so, abseits aller bildhaften Erinnerungen hängengeblieben ist, ist die chinesische Mentalität: Vielleicht auch durch Olympia bedingt, stets freundlich und aufgeschlossen. Olympia war ja ein ständiger Begleiter auf unserer Reise. Im Vorfeld gab’s in Europa ja viele Diskussionen ob es die richtige Entscheidung war Olympia nach China zu geben. Für die chinesische Bevölkerung war es ein riesiges Fest und jeder hat sich bemüht sein Land von der bestmöglichen Seite zu zeigen.Falls jemand, von uns inspiriert, sich auch mal nach Hong Kong verirrt, legen wir ihm das “Hong Kong Downtown Backpackers Hostel” nahe. Zumindest, wenn der Geldbeutel schmal ist. Irgendwie wars schon witzig in unserem kleinen Zimmer und mit dem Inhaber, der immer gut gelaunt und mit seinem lustigen Englisch den Tag versüßte. Auch empfehlen können wir das myTokyo, ein nettes Sushi Restaurant mit schöner Terasse und das ganze in der Crazy-Hour (ab 22 Uhr) zu guten Preisen (Adresse: 1/F Ashley Centre, 23-25 Ashley Rd., TST). &lt;br id="gekr"/&gt;Das Bloggen jeden Abend hat uns sehr viel Spaß gemacht, war aber auch einiges an Arbeit. Was man oft nicht sieht, wir saßen jeden Abend ein bis zwei Stunden an den Fotos und an dem Blogartikel. Es war eine tolle Erfahrung jeden Tag über hundert Leser zu haben. Wenn wir wieder so ein Projekt machen, lassen wir es auf jedenfall wieder wissen und dann gibts sicherlich auch eine Kommentarfunktion. Jetzt sind wir schon wieder mitten in unserem normalen Leben. Der Altag holt einen doch schneller ein als man sich das vorstellt. Ob wir demnächst mit einem anderen Web-Projekt an den Start gehen ist noch nicht so ganz sicher, aber das wird sich zeigen.&lt;br id="cj1l0"/&gt;Dann bleibt uns nur noch zu sagen: 再见 und 谢谢.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/47221052</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/47221052</guid><pubDate>Mon, 25 Aug 2008 01:44:49 +0800</pubDate></item><item><title>3 Stunden Schlaf lohnen sich nicht</title><description>&lt;p&gt;Der letzte (wirkliche) Tag in Hong Kong und auf unserer To-Visit-Liste war eigentlich alles abgehakt. Das heißt wir wussten nicht, was wir heute noch machen sollten, also erstmal ausschlafen. Irgendwie gab’s noch einige Besorgungen zu machen. Also los zum Temple-Market: Dort findet man alles was man so als Tourist als Mitbringsel sucht. Diverse Fächer, Teesets oder auch gefälschte Rolex-Uhren. Nach reichlichem Handeln (70%!) konnten wir uns ausreichen eindecken. Einen großer Supermarkt war unser nächstes Ziel. Es ist verrückt wie viele verschiedene Chili-Soßen es in einem einzigen Supermarkt gibt oder auch wie viele verschieden Fertig-Nudelgerichte die Chinesen so kaufen können.&lt;br/&gt;Gerade noch rechtzeitig um kurz vor acht konnten wir uns von der chinesischen Produktvielfalt losreißen um die “Symphony of Lights” noch Mal aus der Nähe anzuschauen. Mit Musikuntermalung vom Ufer der Kowloon-Halbinsel sah die Laser-Licht-Show schon wesentlich interessanter aus, aber das ganze hat noch Potential nach oben…&lt;br/&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3053/2778898496_4bbf2acb7e.jpg?v=0" align="left" width="250"/&gt;Neben der Promenade ist ein Platz, der es mit allen Mitteln versucht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In Peking war wohl ein ganzer Batzen Geld übrig und so bekam Hong Kong einen “Olympic Piazza”. Dort kann man ein paar Infos über die Olympischen Spiele bekommen, auf riesigen Fernsehern die Spiele live ansehen und Fotos mit den Maskottchen machen. Das Ganze wird von einer Überdosis an Guides und Sicherheitsbeamten beobachtet. Wehe man hält sich nicht an den genau vorgeschriebenen Weg über diesen Platz. Ein bisschen weniger Absperrzäune und Verbotsschilder hätten dem Ganzen ganz gut getan, aber auch so war es wirklich gut gemacht und ein netter Zeitvertreib bis zum Abendessen, schließlich mussten wir zwei Stunden warten, denn die “Crazy Hour” im  myTokyo beginnt erst um zehn. Pünktlich genau stürmten wir, mit großer Vorfreude auf feinstes Sushi, das Restaurant. Genauso hatten wir unseren letzten Abend vorgestellt: Auf einer Terrasse, mit Blick auf die Hochhäuser Hong Kongs und dazu Sushi und leckere Smoothies. Der letzte Punkt auf unserer To-Do-Liste lautete “Packen”, also gings heim, ein letztes mal vorbei an allen Fake-Watch-Verkäufern, vorbei an den Indern die dir in 7 Stunden einen Maßanzug schneidern und auch vorbei an all den Flyerverteilern die darauf warten mit ihren zarten Händen dir eine Massage zu erteilen.&lt;br/&gt;Jetzt ist alles gepackt, alle Karten geschrieben und wir werden gleich die letzte Nacht in unserem engen, aber inzwischen liebgewonnen, Hostel-Zimmer verbringen. Aber keine Angst dies war nicht der letzte Blogeintrag. Obwohl heute nichts los war, haben wir trotzdem ein paar neue Eindrücke von Hong Kong gewonnen, die wir für euch versucht haben festzuhalten und welche jetzt, auch wenns nur wenige sind, bei &lt;a target="_blank" href="http://flickr.com/photos/hongkongbarefoot/sets/72157606828982138/"&gt;Pro-FlickR&lt;/a&gt; liegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3011/2778040771_75c928b2b8.jpg?v=0" width="520"/&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/46585990</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/46585990</guid><pubDate>Wed, 20 Aug 2008 02:55:00 +0800</pubDate></item><item><title>Schönheitschirurgie für Fische</title><description>&lt;p&gt;&lt;img alt="Kopf" src="http://farm3.static.flickr.com/2403/2774875843_c6c0af516e.jpg?v=0" align="right" width="250"/&gt;Weiß eigentlich jemand ob die in Hong Kong wegen den olympischen Reiterspielen auch das Wetter manipulieren? Weil eigentlich sind wir hier ja in der Regenzeit, aber es hat noch nie geregnet. Naja, heute bei unserem Ausflug in die Berge und an den Strand war es uns auf jeden Fall recht so. Der größte sitzende Buddha der Welt hat heute auf uns gewartet. Aber natürlich steht so ein Buddha nicht einfach so in der Straße nebenan, sondern mitten in den Bergen, etwas Abseits von Hong Kong. Aber da die Touristen ja dort rund um den Buddha in den geschätzten 30 Souviniershops auch Geld lassen sollen werden sie und somit auch wir einfach mit einer Gondel dort hin transportiert. Trotzdem war die Fahrt ihr Geld wert: Man hatte eine wunderbare Aussicht auf Lantau Island. Auch hier kann man richtig viel grün sehen. Kleine Wanderwege führen durch die Berge und man kann kleine Seen und Bäche sehen. Erinnert ein wenig an einen Ausflug in die Alpen.&lt;br/&gt;Beim Aussteigen wurden wir noch von einem Affen fotografiert und standen dann in einem kleinen (nachgebauten) traditionellen chinesischen Dorf. In diesem Dorf befanden sich die schon erwähnten Souveniershops, aber ein Starbucks durfte natürlich auch nicht fehlen. Zum Buddha geht es exakt 286 Stufen hoch, nachdem man diese überwunden hat genießt man den Buddha aus der Nähe und zudem noch einen wundervollen Blick, der so gar nichts mit dem vollen und turbulentem Kowloon gemeinsam hat. Gemütlich wie die Statue kann man sich dort hinsetzen und von der wohl einzigen Nicht-Rolltreppe in ganz HK ausruhen. Der Tag war noch nicht rum und so geht unsere Tour weiter nach Cheng Chau, eine der über 260 kleinen Inseln der “Outlying Islands”. Der Reiseführer versprach uns dort eine der 41 Bademöglichkeiten: Ein feiner Sandstrand (mit Haischutz) und 27° Wassertemperatur lagen vor uns und beschäftigten uns die nächsten Stunden. Ein gutes Essen an der Promenade rundete den gelungenen Abend ab. Zurück zum Hostel ging es mit der Fähre, die uns einen sehr schöner Anblick bot, als wir da so langsam auf Hong Kong Island zu fuhren und langsam die leuchtenden Skyscraper am Horizont auftauchten. “Speaking English?”, fragte uns ein Chinese biem verlassen des Bootes, “You should never ever walk barefoot in Hong Kong, it’s a very dirty city. I come from China, but Hong Kong is much dirtier. Only the airport cafeteria might be clean.” “Watch your health!” fügte er mit einem grinsen hinzu. Naja, noch hat es sich nicht so negativ ausgewirkt und wir hoffen, dass wir die nächsten beiden Tage auch noch gesund überstehen.&lt;br/&gt;Ein weiteres Mal haben wir diverse Megabytes über die chinesischen Regierungsrechner nach Amerika geschoben, wo sie nun auf &lt;a target="_blank" href="http://flickr.com/photos/hongkongbarefoot/sets/72157606811340198/"&gt;Pro-FlickR&lt;/a&gt; angekommen sind.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/46449509</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/46449509</guid><pubDate>Tue, 19 Aug 2008 03:28:00 +0800</pubDate></item><item><title>Irgendwas läuft hier falsch</title><description>&lt;p&gt;Heute war wieder so einiges falsch. Auf Grund kleinerer Differenzen in der geschätzten und wirklichen Position der Erde sowie eines Vorkommnisses am gestrigen Abend wachten wir relativ spät auf. Das ist schon mal falsch, wenn man eigentlich die Welt entdecken will. Zu unserem Unglück war sogar der Nachmittag schon halb verschwunden bevor wir das Bett verliesen. Heute wollten wir uns mal die andere Seite der &lt;strike&gt;Medaille&lt;/strike&gt;Insel anschauen. Dort gibt es einen Bezirk mit dem Namen Stanley. Mit dem Bus dauert die Fahrt dort hin ca. eine halbe Stunde. Wieder einmal fanden wir einige Fehler der Wirklichkeit im Bezug auf unsere Vermutungen: Heute waren viele Leute unterwegs, was eigentlich nichts besonderes ist, aber es waren viele Asiaten, was immer noch nichts besonderes ist, doch es waren Hong Konger, die da unterwegs waren. Mit ihren Familien und Kindern. Sowas sieht man während der Woche nicht. Normalerweise erkennt man die Hong Konger daran, dass sie einen Anzug tragen, auf den Boden schauen, sich möglichst schnell durch die Menschenmassen schlängeln und sich wenn möglich nur an klimatisierten Orten, vorzugsweise der MTR, aufhalten.&lt;br/&gt;&lt;img alt="Stanley" src="http://farm4.static.flickr.com/3068/2770684189_2301240c9f.jpg?v=0" align="right" width="250"/&gt;Stanley ist anders als das Hong Kong, das wir in den letzten Tagen kennengelernt haben. Dort gibt es mehr Grünflächen als Häuser. Die durchschnittliche Stockwerkzahl liegt eventuell unter 50 und es gibt Strände - richtige (wenn auch aufgeschüttete) Sandstrände und genau diese sind ein beliebtes Ziel für die Hong Konger an ihrem einzigen freien Tag in der Woche. Es wird gebadet, gespielt und auf extra angelegten, winzigen Grillstellen, gegrillt. Auf den Straßen und in den Parks sitzen Leute. Auf Pappkartons. Und unterhalten sich. Einige tanzen, einfach so, mitten in der Stadt. Alles sehr merkwürdig, wenn man HK sonst so sieht. Aber irgendwie lustig.&lt;br/&gt;Stanley sieht ein wenig wie eine kleine Stadt am Mittelmeer aus, ein kleines Fischerdorf. Viel haben wir dort zwar nicht gemacht, aber es war doch ganz schön am Ufer zu sitzen und der Umgebung beim dunkel werden zuzusehen. Ein Tempel, den wir ansehen wollten, hatte schon zu. Schade.&lt;br/&gt;&lt;img alt="Ned Kelly's Last Stand" src="http://farm4.static.flickr.com/3156/2771531876_3e288fea18.jpg?v=0" align="left" width="250"/&gt;Wie auch immer… eine Stunde später fanden wir uns in unserem Zimmer wieder und es war schon wieder mal viel zu früh. Also ging’s wieder in ein Bar in Tsim Sha Tsui. “Ned Kelly’s Last Stand” drufte sich heute über unseren Besuch freuen und wir uns über die live Jazzmusik dort. Jetzt ist es für unsere Verhältnisse gar nicht mal so spät, aber morgen haben wir, im wahrsten Sinne des Wortes, großes vor.&lt;br/&gt;&lt;a target="_blank" href="http://flickr.com/photos/hongkongbarefoot/sets/72157606783201898/"&gt;Pro-FlickR&lt;/a&gt; kann sich am Besten daran erinnern, was wir heute gesehen haben und hat eine bildhafte Phantasie.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/46309216</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/46309216</guid><pubDate>Mon, 18 Aug 2008 01:07:31 +0800</pubDate></item><item><title>Everybody was kong-foo fighting!</title><description>&lt;p&gt;&lt;img alt="Irish Pub" src="http://farm4.static.flickr.com/3203/2768017605_0745e8f910.jpg?v=0" align="left" width="250"/&gt;Irgendwie war’s heute Abend langweilig, wir hätten uns schon fast an die Hong Kong Zeit angepasst und waren nach dem Abendessen zu einer “normalen” Zeit in unserem Zimmer. Das kann ja nicht sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Direkt bei uns um die Ecke ist ein kleiner irischer Pub, der das Glück hatte von uns einen Besuch zu kommen. Wie man auf den Fotos so sehen kann ist der Pub wirklich schön und richtig Irish eingerichtet. Was man auf den Fotos aber nicht sehen kann ist die Musik. Zum Glück! Irgendwie hatten wir die Klänge von Thin whistles und Fiddles erwartet. Wie konnten wir auf so eine abstrakte Idee kommen? Zu hören gab’s natürlich Abba, Linkin Park und Rickey Martin mit einem üblen Techno-Beat darunter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Gäste waren dafür um so interessanter: Ein betrunkener, schlafender Kobold, der alledings auf das Anstubesen einer Bedienung hin verschwand, ein Japaner, der sich mit einer angetrunkenen Bedienung ein Schnaps nach dem anderen gönnte und zwei “Irinen”, deren wirkliche Herkunft allerdings unbekannt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Thomas &amp; Sophie" src="http://farm4.static.flickr.com/3243/2768863752_1278ce339e.jpg?v=0" align="right" width="250"/&gt;Und weil die betrunkene Bedienung so lange zum Geldzählen gebraucht hat, konnten wir bis eine halbe Stunde nach Ladenschluss dort bleiben. Natürlich war die Ixus mitdabei und hat ein paar Momente eingefangen und sie auf &lt;a target="_blank" href="http://flickr.com/photos/hongkongbarefoot/sets/72157606767610023/"&gt;Pro-FlickR&lt;/a&gt; gesperrt, wo sie nun in Ewigkeit ruhen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Yippie! Zwei Posts an einem Tag. Aber gewöhnt euch nicht daran, weil bloggen ist anstrengender als ihr denkt.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/46220071</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/46220071</guid><pubDate>Sun, 17 Aug 2008 03:38:00 +0800</pubDate></item><item><title>"Real Nokia phones are very expensive!"</title><description>&lt;p&gt;65€ für ein Nokia N95 und 70€ für ein Nokia 6500 slide weckten heute morgen sehr schnell unser Interesse und wir waren plötzlich hellwach. Diese Preise wurden uns in einem Hinterhof in Kowloon gemacht. Wir waren unterwegs um die aktuellen Preise für das neue 3G iPhone und das MacBook Air herauszufinden. Aber niemand verkaufte die Handys so billig wie der eine kleine Shop um die Ecke. Deshalb machten wir uns nochmal auf um die Handys dort genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir haben etwas rumgetestet, telefonieren konnten sie schon mal die Kamera hat auch funktioniert, nur die W-Lan Funktion des N95 konnten wir nicht finden. Als wir beim Verkäufer nachfragten bekamen wir folgende Antwort: “Actually these phones are made in Taiwan, real Nokia phones are very expensive!” War also nur eine Fälschung, aber perfekt gemacht, komplett mit Karton, Bedienungsanleitung und allen Kabeln.&lt;br/&gt;Voll im Technikrausch fuhren wir mit der MTR nach Wan Chai auf HKI um im “Wan Chai Computer Centre” weiter nach Schnäppchen zu suchen. Nach Stunden zwischen USB-Sticks, Kabeln und Mainboards trafen wir die Mädels am Hafen und absolvierten den kulturellen Teil des Tages: Bus 26 zum “Man Mo Temple” in der Hollywood Road, einer der ältesten taoistischen Tempel in Hong Kong. Beim &lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3230/2768493436_e528f1ed45.jpg?v=0" align="left" width="250"/&gt;Betreten steigt einem der Geruch von tausenden Räucherstäbchen in die Nase. Im gedämpften Licht sieht man Räucherspiralen von der Decke hängen, in jeder dieser Spiralen hängt der Name eines Spenders. Die Spirale brennt langsam, wie ein Räucherstäbchen ab und verstärkt den Geruch im Tempel. Große, goldene Statuen der Götter Han und Mo, denen der Tempel geweiht ist, stehen auf Altaren zwischen Fackeln und Säulen mit chinesischen Schriftzeichen. Die Tempel sind ganz anders, als die Gotteshäuser, die wir in Europa so kennen, einen guten Eindruck bekommt ihr aber durch die Bilder die wir geschossen haben.&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3252/2767645357_d971c15b19.jpg?v=0" align="right" width="250"/&gt;&lt;br/&gt;Von dort aus ging es zu Fuß weiter zu den “Central-Mid-Levels Escalators”, dem längsten Rolltreppensystem der Welt. Da die Hong Konger recht faul sind und die 150 Höhenmetern von der Wohnung zum Arbeitsplatz in den 90er Jahren zunehmend mit dem Auto anstatt über die Treppen zurückgelegt wurden, wurde dort einfach ein Rolltreppensystem installiert. Dies besteht aus 20 Rolltreppen und drei Transportbändern. Jeden Tag wird die Strecke von etwa 55.000 Menschen genutzt. Insgesamt haben wir für die komplette Strecke etwa 20 Minuten gebraucht.&lt;br/&gt;Nachdem wir dann noch in den Hong Kong Zoological and Botanical Garden gegangen sind waren unsere Füße doch recht erschöpft und so haben wir uns zum Abendessen auf eine Pizzeria besonnen, die wir bei unserem Ausflug mit den Rolltreppen schon entdeckt hatten. Zwar wissen sie dort nicht ganz genau was Bruschette sind, aber lecker und vor allem amüsant war’s trotzdem. Die gelangweilten Bedienungen schenkten uns nach fast jedem Schluck nach, positionierten die Jalousien millimetergenau und würzten wirklich alles mit Pfeffer nach.&lt;br/&gt;Im Tempel und außenrum hat es heute einige Male geblitzt, was in Folge dessen auf der Speicherkarte lag liegt jetzt auf &lt;a target="_blank" href="http://flickr.com/photos/hongkongbarefoot/sets/72157606761819570/"&gt;Pro-FlickR&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/46207555</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/46207555</guid><pubDate>Sun, 17 Aug 2008 00:43:00 +0800</pubDate></item><item><title>Heute: MacauBarefoot</title><description>&lt;p&gt;&lt;img alt="Macau Flagge" src="http://farm4.static.flickr.com/3124/2766161594_b33d5e734f.jpg?v=0" align="left" width="250"/&gt;Macau ist wie Hong Kong, aber doch so anders. Eigentlich haben wir uns Macau ganz anders vorgestellt. In unseren drei Reiseführern wurde Macau als “Macau hat so gar nichts von Hong Kongs Überdrehtheit” beschrieben, doch es ist eher Hong Kong mit einer Priese Portugal. Als erstes fällt auf, dass dort nur wenige Menschen Englisch sprechen. Alle offiziellen Schilder aber sind dreisprachig (chinesisch, englisch, portugiesisch). Mit der Fähre fährt man von HK etwa eine Stunde in die ehemalige portugiesische Kolonie. Heute ist Macau genau wie Hong Kong eine Sonderverwaltungszone der VR China, mit eigener Währung und eigenen Einreisebestimmungen, die uns eine halbe Stunde auf unser Visum warten liesen. Als wir endlich Macau betreten durften standen wir relativ planlos im Ferry Terminal, entschieden uns dann willkürlich für Bus Nummer 3. Schlecht war diese Wahl nicht, da wir im Bus eine nette Macanesin trafen, die uns ein paar Tipps für die Stadt gab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3047/2766169216_05fa925503.jpg?v=0" align="right" width="520"/&gt;Nach der klassischen Touristentour vorbei an allen Sehenwürdigkeiten, sucheten wir uns schnell einen eigenen Weg und entdeckten so doch ein paar Unterschiede zum lauten Hong Kong. Der größte Unterschied ist, dass man auf Macau so etwas wie Pflanzen kennt. Zumindest einige Grünflächen sind dort zu sehen. Portugiesisches Flair verbreiten klein Plätze und Gassen, in denen einem nicht sofort Handys, Uhren und Anzüge verkauft werden.&lt;br/&gt;Beim Erkunden der Stadt kamen wir vorbei an kleinen Tempeln, einem Obst- und Gemüsemarkt und dem “Karneval des Essens”.&lt;br/&gt;Wenn es dunkel wird kann man auf den Straßen Hong Kongs und Macaus ein komisches Ritual beobachten. Überall werden in Blechtonnen kleine Feuer entfacht, unzählige Räucherstäbchen angezündet und Essen daneben gelegt. Genau wissen wir nicht was das ist, aber es scheint ein religiöses Ritual zu sein.&lt;br/&gt;Ein weiteres Ritual, das man bei Dunkelheitseinbruch beobachten kann, ist dass unser Magen anfängt zu knurren und wir uns auf die Suche nach einen Restaurant machen. Heute zog sich die Suche etwas länger, das Ergebnis wurde dadurch aber nicht besser. Ein chinesisches Restaurant, das sich auf Erdnüsse spezialisiert hatte. Vorspeise: Erdnüsse, zweite Vorspeise: Erdnusssuppe mit Nudeln, Hauptgericht: Reis mit Hühnchen, Erdnüssen, Chili und Fenchel. Auffällig war, dass jedes Lokal durch übermäßigen Einsatz von Klimaanlagen auf eine unangenehm kalte Temperatur gebracht wurde. &lt;img src="http://farm4.static.flickr.com/3189/2766171252_2707ba8722.jpg?v=0" align="right" width="250"/&gt;&lt;br/&gt;In Macau ist im Gegensatz zu HK Glücksspiel erlaubt und so wurde aus der Insel ein kleines Las Vegas, bis dahin hatten wir aber noch nichts davon gesehen. Erst die Busfahrt zurück zur Fähre brachte uns in ein Viertel in dem ein Casino neben dem anderen stand und man vor lauter blinkenden Lichtern kaum noch etwas anderes sehen konnte.&lt;br/&gt;Zurück nach HK gings dann wieder mit der Fähre, leider fuhr keine Fähre mehr nach Kowloon sondern nur nach Hong Kong Island. Dies bescherte uns aber unsere erste Fahrt in einem Minibus durch Hong Kong die uns erfolgreich in die Nähe unseres Hostels brachte.&lt;br/&gt;Heute gibt es so viele tolle Bilder auf &lt;a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/hongkongbarefoot/sets/72157606750632235/"&gt;FlickR&lt;/a&gt;, dass unser Account nicht mehr ausreichte und wir einen Pro-Account für 25$ (nicht HK$) kaufen mussten. Spenden erwünscht! Jeder Spender erhält eine einmalige HongKongBarefoot-Visitenkarte mit exklusivem Motiv.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/46116204</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/46116204</guid><pubDate>Sat, 16 Aug 2008 04:17:00 +0800</pubDate></item><item><title>Sounds like a good idea darlin'!</title><description>&lt;p&gt;Als wir dann endlich mal um 15.00 aufgestanden sind - nein wir denken gar nicht daran uns an ortsübliche Zeiten zu gewöhnen, sondern leben den deutschen Zeitrhythmus weiter - haben wir uns auf den Weg nach Mong Kok gemacht. Mong Kok ist ein Stadtteil nördlich von Tsim Sha Tsui (wo unser Hostel ist), der für seinen Computermarkt bekannt ist. Um dorthin zu gelangen haben wir uns zum ersten Mal in die U-Bahn von HK getraut. Das geniale an der U-Bahn in HK ist die Fahrkarte, man benutzt die Octopuskarte, die vergleichbar mit der Oystercard in London ist. Der entscheidende Unterschied ist, dass man eigentlich überall damit bezahlen kann, beim McDonalds, im Supermarkt aber auch am Getränkeautomaten. Die Karte bleibt dabei im Geldbeutel und wird per RFID ausgelesen und das vorher aufgeladenen Guthaben abgebucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einigem Irren durch Mong Kok, auf der Suche nach dem sagenumwobenen “Mong Kok Computer Centre”,  fiel uns auf, dass wir schon zwei mal daran vorbeigelaufen waren. Daraufhin konnten wir uns endlich in ein Paradies aus Kleinelektronik und Computern, das sich über ganze drei Stockwerke erstreckte, stürzen. Die Mädels besuchten währenddessen den “Ladiesmarket” (es gibt ihn wirklich - er liegt direkt neben dem Computercenter) und ein nahegelegenes Café. Nachdem wir uns im Computercenter ausgetobt haben (was im Kauf von 1,5TB Speicherplatz endete), fanden wir noch etwas Zeit, uns weiter in Mong Kok umzuschauen - es war mittlerweile übrigens halb acht und schon wieder dunkel. Dort findet man viele kleine Viertel, die nach ihrer Einkaufsart unterteilt sind: das Schuhviertel mit unzähligen Schuhgeschäften, das Autotunerviertel wo man alles findet um sein Auto so richtig aufzumotzen oder einfach mal eine ganze Straße mit Handyläden. [Info zur iPhone-Situation: Offiziell kann man es nur mit 24 Monatsvertag und Hong-Kong-ID kaufen. Da half es auch nichts zu behaupten, ein Student im Auslandsjahr zu sein. Auf der Straße bekommt man die 16B-Variante ab 6000HK$].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Sushi" src="http://farm4.static.flickr.com/3174/2762572563_e0be93a78d.jpg?v=0" align="left" border="0" width="250"/&gt;Da es mittlerweile schon ca 22.00 Uhr war und wir noch etwas zum essen wollten sind wir zurück nach Tsim Sha Tsui gefahren und haben dort ein hervorragendes Sushi-Restaurant aufgesucht. In der “Crazy-Hour” gab’s dort zum halben Preis feinstes japanisches Essen. Der halbe Preis veranlasste uns allerdings nur doppelt so viel zu essen. Wir verließen das Restaurant erst als wir freundlich darauf hingewiesen wurden, dass es jetzt so langsam die letzte Möglichkeit wäre zu bestellen und uns auffiel, dass wir die letzten Gäste waren. Das ganze, das wir heute erlebt haben klingt jetzt vielleicht nicht so spannend, aber wir haben viel vom Hongkonger Leben mitbekommen und unzählige spannende Kleinigkeiten gesehen. Leider haben wir das Fotografieren heute auch ein wenig vernachlässigt, aber 18087936 bunte Pixel liegen dennoch auf &lt;a target="_blank" title="FlickR" href="http://flickr.com/photos/29416649@N04/sets/72157606724305394/"&gt;FlickR&lt;/a&gt;. Morgen geht es voraussichtlich nach Macau, was uns da genau erwartet wissen wir auch nicht. Angeblich aber soll es eine portugiesische Insel mit Glücksspiel und Nutten sein. Man hört allerdings auch, dass das Leben dort um einiges ruhiger ist als das was wir hier in Hongkong täglich kennenlernen. Ein Leben ohne Rast und Ruh, außer vielleicht morgens von acht bis neun beim täglichen gemeinsamen TaiChi im Park.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45984706</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45984706</guid><pubDate>Fri, 15 Aug 2008 03:47:00 +0800</pubDate></item><item><title>Dumm ist der, der Dummes tut!</title><description>&lt;p&gt;Mir ist kalt! Heulen wir zuviel rum? Wahrscheinlich. Jetzt denkt ihr alle, dass unser Urlaub die Hölle ist. Ganz im Gegenteil, jetzt wo die Klimaanlage wieder geht und wir langsam anfangen uns an der Klima zu gewöhnen fangen wir an die Stadt zu entdecken: Das dauert bei dieser riesen Stadt statt ewig, deshalb sind wir auch schon um 14 Uhr aufgesanden.&lt;br/&gt;Der erste Ausflug ging zur Rezeption, um das schon ausgiebig bejammerte Klimaanlagenproblem mit schon genanntem Erfolg beheben zu lassen. Danach ging’s zum Frühstücken ins Starbucks und ins Touristen-Informations-Center. Dort wurden wir von einer Chinesin mit auswendig gelernten Satzbausteinen doch relativ gut und ausführlich informiert, was denn sehenswert ist und wie wir dort hin kommen.&lt;br/&gt;&lt;img alt="IFC" src="http://farm4.static.flickr.com/3290/2759829291_9731cd4bcf.jpg?v=0" align="left" border="0" hspace="50" vspace="50" width="250"/&gt;Für umgerechnet 20 Cent konnten wir dann mit der Fähre auf Hong Kong Island fahren und standen vor dem International Finance Center (IFC), dass doch eine beträchtliche Höhe hatte und in uns das Verlangen hervorrief ganz in das oberste Stockwerk zu kommen. Nachdem wir die vom Pförtner geöffnete Tür passierten standen wir in einer ziemlich noblen Lobby, in der viele wichtige Anzugträger auf- und abgingen. Die Rolltreppe zum vierten Stock konnte man nur mit Ausweise verwenden und so fragten wir uns durch, bis uns am vierten Schalter dann ein Besucherpass ausgestellt werden konnte. Leider durften wir damit nur in den 55. Stock von insgesamt 88 Stockwerken. Aber besser als nichts!&lt;br/&gt;&lt;img alt="Peak Tram" src="http://farm4.static.flickr.com/3115/2760052313_5bf1580956.jpg?v=0" align="right" border="0" height="150" width="150"/&gt;Die Höhenluft hat bei uns Interesse nach mehr geweckt, weshalb wir mit dem Peak noch höher hinauswollten. Der Peak ist der einzige Berg Hong Kongs und hat eine Höhe von 500 Metern über dem Meeresspiegel, was für Oberbayern zwar nicht viel klingt, aber in Hong Kong eine riesen Attraktion ist. Beinahe hätte uns die 200 Meter lange Schlange am Ticketschalter für das Cable Car abgeschreckt, aber oben angekommen war das lange Anstellen schnell vergessen: Im Besucherzentrum gab es eine Filiale der Bubba Gump Shrimp Co. mit original Forrest-Turnschuhen und Pralinen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 20 Uhr findet in HK jeden Tag die “Symphony of Lights” statt, die allerdings vom Peak aus gar nicht so beeindruckend war (wir werden uns das ganze noch mal aus der Nähe ansehen). Zum Abendessen haben wir den Peak und seine Touristenpreise verlassen und in “einer Mischung aus amerikanischen Diner, einer Kantine und einem Fastfood-Restaurant auf Chinesisch” gelandet. Das “Tsui-Wah” ist wohl der Ort wo Chinesen wirklich zum Essen hingehen. Die Öffnungszeiten bis 4 in der Nacht passen mit den lokalen Arbeitszeiten zusammen und wir haben die wohl erste Person in dieser Stadt entdeckt, die kein Englisch konnte. Zum Essen gab es Borsch, ein Chicken Curry und ein Rindersteak mit Gemüse, dazu natürlich immer eine große Portion Reis.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Scheinbar übernachten die strebsamen Chinesen auch gleich am Arbeitsplatz, weil als wir das Restaurant verließen fuhr weder die Fähre, noch die U-Bahn und auch kein Bus mehr. Gehen war leider auch keine Alternative, da wir ja auf HongKong Island waren. Wenn wir nicht schwimmen wollten blieb uns also nur noch das Taxi, welches uns durch das Tunnel zurück nach Kowloon brachte. Dort sitzen wir jetzt in unserem kühlen/kalten Zimmer. Lichtbilder des heutigen Tages hat der Herr &lt;a target="_blank" title="FlickR" href="http://flickr.com/photos/29416649@N04/sets/72157606705517210/"&gt;FlickR&lt;/a&gt; für euch.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45849995</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45849995</guid><pubDate>Thu, 14 Aug 2008 03:56:00 +0800</pubDate></item><item><title>Abendessen im Gaylord</title><description>&lt;p&gt;Es ist 2:00 Uhr unsere beiden Probleme bestehen leider noch immer: Viel zu heiß und dazu noch die falsche Uhrzeit. Vier Stunden Mittagsschlaf konnten unseren Jet-Lag leider nicht bekämpfen. Aber immerhin waren wir nicht mehr müde und konnten uns nochmals in den Turbel der 7-Millionen-Stadt stürzen. [Kommentar: “Hier ist eine Babykakerlake, unter dem Telefon…”]. Wenn man an der Nathanroad entlang läuft hat man fast das Gefühl, jeder der 7 Millionen Einwohner wäre auch gleichzeitig Besitzer eines Handy- oder Uhrengeschäfts. Überall werden einem “Original Rolex” für 15 HK-Dollar angeboten (umgerechnet weniger als 1,5€). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img width="200" alt="Gaylord" src="http://farm4.static.flickr.com/3031/2756699351_c16c49e105.jpg?v=0" align="left"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem wir uns einen kurzen Überblick verschafft haben, hat uns der Hunger in ein Indisches Restaurant namens “Gaylord” getrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar haben wir es eigentlich nur wegen des Namens besucht, aber wir wurden nicht enttäuscht und bekamen feines indisches Essen.&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Dann machten wir uns auf den barfüßigen Weg durch den/das/whatever Kowloon. Nach nur wenigen hundert Metern wird aus dem Rolex-Fälschenden-Viertel, ein Viertel in dem sich echte Designer-Läden aneinander reihen, glänzende Wolkenkratzer in die Höhe ragen und reiche Einheimische mit ihren teuren Autos Parkplätze suchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img width="520" alt="HK Island Skyline" src="http://gr33n.biz/hkb/hk1.jpg" border="0"/&gt;Unser Weg führte uns in den Kowloon Park, wo wir alte Chinesen beim Meditieren beobachten konnten und von der “Polizei” freundlichst draufhingewiesen wurden, dass es verboten ist seine Füße in den Park-Teich zu tun. Ansonsten brachte uns die Barfüßigkeit keinerlei Schwierigkeiten ein und so gingen wir noch zur Küste, wo wir die Symphonie of Lights verpassten, aber trotzdem einen guten Blick auf die andere Seite (Hong Kong Island) werfen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Plan für morgen steht noch nicht fest, aber die Klimaanlage zu reparieren steht auf jeden Fall auf unserer Liste. Fotos vom erste Tag gibt’s auf &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/29416649@N04/sets/72157606688646524/" title="FlickR" target="_blank"&gt;FlickR&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis morgen…&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45701208</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45701208</guid><pubDate>Wed, 13 Aug 2008 02:36:19 +0800</pubDate></item><item><title>zwei Probleme</title><description>&lt;p&gt;Es gibt da zwei Probleme: Es ist heiß und es ist nicht Nacht, obwohl es das sein müsste. Aber es gibt auch eine gute Seite: Wir sitzen gerade in einem Zimmer, das unseres sein könnte. Aber mal von Anfang…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das letzte was ihr gehört habt war Amsterdam. Danach ist viel passiert, trotzdem ersparen wir euch die Beschreibung der folgenden elf Stunden, die wir in der Luft über Kasachstan &amp; Co. verbracht haben. Gelandet sind wir mit unserem Gepäck und dem nicht zu vertuschenden westlichen Aussehen natürlich sofort aufgefallen, was uns “Top”-Angebote für Minibusse und Taxifahrten einbrachte. Nachdem ein kleiner chinesischer Junge, in perfektem Englisch seine Hilfe anbot, haben wir uns dann doch lieber für das offizielle Angebot entschieden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile sitzen wir gerade in unserem Zimmer und planen den Abend. Unser Hostel und Zimmer zu beschreiben ist irgendwie nicht ganz einfach: Wir sind im 11. Stock, Block E, über einem Einkaufscenter. Dort haben wir zwei Zimmer. Im Moment ist leider die Klimaanlage kaputt, was uns angenehme Temperaturen von geschätzten 35C und 90% Luftfeuchtigkeit beschert. An den Betten merkt man, dass Asiaten eindeutig kleiner sind als Europäer und im Normalfall nicht über 1.80m hinauswachsen. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren für 7€ pro Nacht und free Wifi darf man nicht meckern!&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45692652</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45692652</guid><pubDate>Wed, 13 Aug 2008 00:53:15 +0800</pubDate></item><item><title>"...please come to gate D15 immediatelly!"</title><description>&lt;p&gt;“Mr Buchele, Mr Lacher please come to gate D15 immediatelly!”&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade sind wir in Amsterdam gelandet, nach dem der Aufruf des KLM-Stewards uns doch noch erreicht hat. Um 15:20 Uhr gehts dann weiter immer Richtung Osten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier in Amsterdam gibt es leider kein kostenloses WLAN und 15 Minuten Internet kosten 3 Euro. Fotos gibts, auf Grund mangelnder Technik, aus Amsterdam noch nicht, aber in Hong Kong soll das besser sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;11 Stunden Economy Class stehen uns bevor. Hoffentlich reichen die ungehoerten BitsUndSo-Podcasts aus um uns zu unterhalten.&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45523939</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45523939</guid><pubDate>Mon, 11 Aug 2008 19:57:11 +0800</pubDate></item><item><title>Karte von Hong Kong.
(A) unser Hostel, Nathan Road</title><description>&lt;img src="http://29.media.tumblr.com/Zb6m1kpBvchtrg6t6YpPngH9_500.png"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Karte von Hong Kong.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(A) unser Hostel, Nathan Road&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45461042</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45461042</guid><pubDate>Mon, 11 Aug 2008 07:21:00 +0800</pubDate></item><item><title>Vor der Reise...</title><description>&lt;p&gt;&lt;p id="mzqc3"&gt;Morgen geht’s los! Dann muss jetzt noch schnell das Blog online gehen, sonst erfährt ja keiner von euch, wie es uns fünf  am Rande des Reichs der Mitte ergeht. Wir werden um 11.50 Uhr in München einen Flieger der Royal Dutch Airlines (KLM) steigen und zwei Stunden später in Amsterdam landen (vielleicht hört man dann schon wieder von uns). Dann folgt der unangenehmere Teil - 11 Stunden - gefangen in einer Boing 747 - verbringen wir in der Luft über Zentralasien. Am Dienstag um 8 Uhr irgendwas kommen wir dann in Hong Kong an. Und wenn ihr dann noch nichts von uns gehört habt, ist entweder der Akku leer, wir sind tot oder die Flughäfen sind schlecht ausgestattet. Die nächsten neun Tage ernähren wir und dann von Hunden, surfen in zensiertem Internet und landen schließlich in einem chinesischen Gefängnis. Ihr braucht also eigentlich gar nicht mehr weiter lesen… - außer es ergeht uns doch etwas besser… dann abonniert ihr am besten dieses Blog und verfolgt unsere Reise.&lt;br id="v61-"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p id="qmzv1"&gt;&lt;b&gt;Aber warum überhaupt Hong Kong und wer zur Hölle ist “wir”?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p id="nqhz"&gt;Eigentlich lässt sich diese Entscheidung relativ leicht erklären und hat eher einen praktischen Hintergrund: Für Hong Kong braucht man kein Visum! Anfangs waren wir nur zwei und es sollte eigentlich nach Shanghai gehen, aber man merkt schnell, dass das gar nicht so einfach ist. Für China-Reisen braucht man ein Visum und damit geizt die chinesische Regierung auf Grund der olympischen Spiele ziemlich. Hong Kong als Sonderwirtschaftszone ist von dieser Regelung ausgenommen. EU-Bürger können bis zu 90-Tage ohne Visum in HK bleiben. Dafür sind wir aber dort quasi gefangen: Wir dürfen nicht nach China selbst einreisen.&lt;br id="pkhz"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p id="pkhz0"&gt;Aus uns zweien wurden eine halbe Stunde vor dem Buchen des Flugs noch fünf Leute, das sind: Die Hannah, die Sophie, der Benny und dann noch der Thomas und der Dani, die beiden Web2.0-Junkies, die hier bloggen und damit den Aufstieg in die Top-Liga der deutschen Blogosphäre in Angriff nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p id="p5du"&gt;In den Fernsehberichten über Olympia wird immer wieder von einer unerträglichen Hitze berichtet, wir sind mal gespannt ob dies nur auf Peking zutrifft oder auch in Hongkong so ist. Auf jeden Fall haben wir mal sowohl Regenjacken als auch luftige Sommerklammotten eingepackt.&lt;br id="ammd"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p id="g_tu6"&gt;Wir werden versuchen jeden Tag unsere Erfahrungen mit euch hier in den Blog zu teilen, das MacBook ist eingepackt und laut Beschreibung unseres Hostels soll es dort auch kostenlos WiFi geben. Allerdings haben wir es gewagt das billigste Hostel Hongkongs als unsere Herberge zu wählen und sind uns deshalb nicht ganz sicher was uns da erwartet.&lt;/p&gt;
&lt;p id="nsyh0"&gt;Wenn wir also wider Erwarten doch nicht im Gefängnis gelandet sind, endet unser Trip am 20. August am Münchner Flughafen. Während dieser Zeit werden wir versuchen euch einiges zu berichten und mit ein paar Fotos auch etwas zu zeigen…&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://hongkongbarefoot.com/post/45123553</link><guid>http://hongkongbarefoot.com/post/45123553</guid><pubDate>Fri, 08 Aug 2008 06:18:00 +0800</pubDate></item></channel></rss>
